Die besten Formular-Apps für iPhone & Android (2026)

Kurzantwort: Wenn deine Daten in Google Sheets landen sollen, nutze Google Forms — auf dem Handy über FormMaker, da Google keine offizielle mobile App anbietet. Wenn du in Microsoft 365 lebst, nutze Microsoft Forms. Für elegante eigenständige Umfragen: Typeform oder Jotform. Für ernsthafte Forschung: SurveyMonkey.

Es gibt nicht die eine beste Formular-App — es gibt die beste für den Ort, an dem deine Antworten landen sollen, und dafür, wie viel du zahlen möchtest. Die meisten „Top 10“-Listen verstecken das hinter Affiliate-Links. Hier sind sechs Optionen ehrlich verglichen, inklusive einer, die uns gehört (das sagen wir gleich vorweg), mit einem Fazit für jede und einer Tabelle am Ende.

1. FormMaker — am besten für Google-Forms-Nutzer:innen auf dem Handy

Offenlegung: FormMaker ist unsere App. Sie löst ein konkretes Problem: Google Forms ist kostenlos und hervorragend, aber Google hat nie eine mobile App dafür gebaut, und der Desktop-Editor ist auf dem Handy mühsam. FormMaker gibt dir auf iPhone und Android einen nativen, touch-optimierten Editor, der echte Google Formulare über dein eigenes Google-Konto erstellt und verwaltet — gleiche Links, gleiche Antwort-Tabelle, nichts Proprietäres. Du kannst ein Formular bauen, den Link oder einen QR-Code teilen und Antworten von deinem Handy aus ansehen. Nicht die richtige Wahl, wenn du Google Forms nicht nutzt; die naheliegende Wahl, wenn du es tust und auf dem Handy unterwegs bist.

2. Google Forms (Browser) — beste kostenlose Option, schwächste auf dem Handy

Google Forms bleibt aus gutem Grund der Standard: komplett kostenlos mit jedem Google-Konto, praktisch keine Antwortlimits, und Antworten fließen direkt in Google Sheets. Der Haken auf dem Handy: Es gibt gar keine App — du nutzt forms.google.com im Browser, idealerweise mit aktivierter „Desktop-Website anfordern“-Option, und zoomst dich durch eine für die Maus gebaute Oberfläche. Wenn du Formulare nur am Schreibtisch baust, reicht das völlig. Baust du sie unterwegs, ist es genau die Frustration, die FormMaker beseitigen soll.

3. Microsoft Forms — am besten, wenn du in Microsoft 365 lebst

Microsoft Forms ist Google Forms' engster Rivale: kostenlos mit einem Microsoft-Konto, mehr Politur bei Designs, und — anders als Google — eine tatsächliche mobile Erfahrung über die Microsoft-365-(Office-)App. Antworten exportieren nach Excel, Quizze funktionieren gut für Lehrkräfte auf Microsoft-basierten Schulkonten, und die Integration mit Teams ist nahtlos. Die Gründe dagegen sind Ökosystem-Gründe: Wenn deine Kolleg:innen, dein Speicher und deine Tabellen Google-seitig sind, erzeugt es jede Woche Reibung, wenn Antworten stattdessen in Excel statt Sheets landen.

4. Typeform — die schönsten Formulare, entsprechend bepreist

Typeforms Ein-Frage-nach-der-anderen, konversationeller Stil zieht wirklich Aufmerksamkeit auf sich, und für Marketing-Lead-Erfassung oder markensensible Umfragen sieht es besser aus als alles andere hier. Die Nachteile sind real: Die kostenlose Stufe ist bei Antworten pro Monat knapp bemessen, kostenpflichtige Pläne kosten spürbar mehr als bei Konkurrenten, und es gibt keine vollwertige mobile App zum Erstellen — es ist primär ein Webprodukt. Wähle Typeform, wenn wichtiger ist, wie sich das Formular für Teilnehmer anfühlt, als die Kosten; überspring es für interne Anmeldelisten.

5. Jotform — die meisten Funktionen, steilste Lernkurve

Jotform ist das Kraftpaket dieser Liste: eine riesige Vorlagenbibliothek, bedingte Logik, Zahlungserfassung, E-Signaturen, PDF-Generierung und dedizierte mobile Apps (Jotform und Jotform Mobile Forms), die wirklich leistungsfähig sind, inklusive Offline-Datenerfassung. Die kostenlose Stufe ist nutzbar, aber bei Einreichungen begrenzt, und die schiere Anzahl an Optionen kann wie Overkill wirken, wenn du nur eine Zehn-Fragen-Umfrage brauchst. Wähle Jotform, wenn du Formulare brauchst, die etwas tun — Zahlungen annehmen, Freigabe-Workflows anstoßen — statt nur Antworten zu sammeln.

6. SurveyMonkey — am besten für strukturierte Forschung

SurveyMonkey ist speziell für Umfragen gebaut, nicht für allgemeine Formulare: Fragenkataloge, Umfragemethodik-Beratung und Analysetools, die tiefer gehen als alles, was Google oder Microsoft bieten. Es hat eine solide mobile App zum Erstellen von Umfragen und Überwachen von Ergebnissen. Der Nachteil ist das Preismodell — die kostenlose Stufe ist restriktiv (begrenzte Fragen und Antworten pro Umfrage), und nützliche Funktionen stecken hinter auf Unternehmen ausgerichteten Plänen. Wähle es, wenn du echte Forschung betreibst und nach der Analyse handeln wirst; für ein RSVP-Formular ist es überteuert.

Vergleichstabelle

AppKostenlose StufeMobile AppAntworten gehen anAm besten für
FormMakerKostenlos testbariOS & Android (nativer Editor)Google Forms / SheetsGoogle-Forms-Nutzer:innen auf dem Handy
Google FormsVollständig kostenlosKeine (nur Browser)Google SheetsKostenlose, unbegrenzte Formulare am Schreibtisch
Microsoft FormsKostenlos mit MS-KontoÜber Microsoft-365-AppExcelMicrosoft-365-Haushalte & Teams
TypeformBegrenzte AntwortenWeb-firstTypeform (Integrationen verfügbar)Schöne, konversationelle Formulare
JotformBegrenzte EinreichungeniOS & AndroidJotform (viele Integrationen)Zahlungen, Logik, Workflows
SurveyMonkeySehr begrenztiOS & AndroidSurveyMonkeyErnsthafte Umfrageforschung

Wie du tatsächlich wählst

FAQ

Was ist die beste kostenlose Formular-App?

Google Forms — wirklich kostenlos ohne Antwortlimits. Ihre Schwäche liegt auf dem Handy: keine offizielle App, also brauchst du den Browser-Workaround oder FormMaker.

Hat Google Forms eine mobile App?

Nein. Google hat nie eine für iPhone oder Android veröffentlicht. Microsoft dagegen bietet Forms innerhalb seiner Microsoft-365-App an.

Welche Formular-App bietet die beste mobile Erfahrung?

Jotform und SurveyMonkey haben die ausgereiftesten eigenständigen Apps. Wenn deine Daten in Googles Ökosystem landen müssen, gibt dir FormMaker einen nativen mobilen Editor für echte Google Formulare.

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